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Belek wars nicht …

… nach Manavgat hat es uns verschlagen. Nachdem wir am ersten Tag in Antalya angekommen waren (eigentlich genau genommen nachts gegen 2:00 Uhr), durften wir erst mal noch lange zu unserem Hotel fahren. Fast zwei Stunden hat es schließlich gedauert, bis wir ins Bett gekommen sind. Und natürlich konnte man schlecht ausschlafen, denn um 10:00 Uhr ist das Frühstücksbuffett leider bereits beendet. Dementsprechend haben wir nicht viel geschlafen in dieser ersten Nacht, aber danach konnten wir dann am Strand unseres Hotels noch ein wenig schlafen. Die Sonne war angenehm warm, wie bei uns an einem schönen Frühlingstag, würde ich sagen. War jedenfalls wesentlich angenehmer, als die Kälte und der Schnee, die wir zurückließen in Deutschland.

Am Abend haben wir noch Manavgat besucht und danach im Hotel das Abendessen eingenommen. Und am nächsten Tag ging es schon wieder früh raus, weil um 7:00 Uhr der Bus nach Pamukkale aufbrach. Die Reise war angenehm, allerdings hätte man sich den Stopp in Antalya beim Goldschmuckhändler wahrscheinlich auch sparen können. Irgendjemand von der Gruppe hat sicher was gekauft, aber viel hat da sicher keiner ausgegeben.

Dafür wurden wir dann mit Hierapolis und Pamukkale gegen später am Abend mehr als entschädigt. Pergamesischen Ursprungs, wurde die alte Stadt Hierapolis noch bis nach der Zeit der Pax Romanum genutzt und es sind noch recht viele Teile der Stadt erstaunlich gut erhalten. Vor allem die Nekropole der Stadt … Aber auch ein interessantes, altes Amphitheater. Aber die Stadt ist noch lange nicht das größte Ereignis. Sie war vor allem deswegen dort errichtet worden, weil die heißen Quellen, die die Sinterterrassen von Pamukkale mit Wasser befüllen, für die Gesundheit der Menschen gut ist. Und Hierapolis war so etwas wie ein antiker Kurort. Das wahre Highlight sind aber die Sinterterrassen selbst. Ein wirklich beeindruckender Anblick, man weiß nicht so recht, ob das nun eher Eiszapfen sind, oder tatsächlich Kalkstein. Ein unvergesslicher Augenblick war es, als wir schließlich an dem Steilhang ankamen und zum ersten Mal die Terrassen zu Gesicht bekamen. Ein magischer Ort voller Energie.

Die Übernachtung war interessant, aber vor allem deswegen, weil unser Hotel einen Pool mit direktem Zugang zu einer der Thermen hatte. Das Wasser war angenehm heiß, mehr als 40 Grad, und es war herrlich entspannend, in dem Wasser zu liegen.

Am nächsten Tag ging es zurück und der Tag sollte für die türkische Wirtschaft gut werden. Ob das geklappt hat, kann ich nicht beurteilen. Von unserer Gruppe hat jedenfalls keiner was gekauft. Weder beim Teppichhändler, noch bei den Lederjacken. Und schon gar nicht in dem Touristenbasar bei Antalya. Ist ein tolles Gefühl, wenn man zu einer Gruppe von wenigen Leuten gehört und jeder Händler des Basars sich auf einen stürzt, sobald man nur in der Nähe erscheint …

Ein Tag am Strand kam danach und der vorletzte Tag brachte dann wieder einen Ausflug. Zunächst nach Manavgat, aber besonders toll waren die Wasserfälle nicht. Danach gings nach Side, wo wir mangels kostenfreier Parkplätze eine Art „Drive-In“ – Sightseeing machten. Nettes Städtchen. Und danach schließlich ging es nach Aspendos, zum besten noch erhaltenen Amphitheater in der Region. Belek wars nicht … weiterlesen