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Tapetenwechsel …

Das alte Thema war schön, aber langsam brauch ich mal wieder was neues. Es ist aber noch versteckt und kann leicht wieder hervorgezaubert werden, zum Beispiel wenn der nächste Urlaub am Strand ansteht. Aber so lange gibt es ein Bild von meinem Brasilien-Urlaub, und wenn das schon Eingang in den Header findet, dann ist auch deutlich, dass mittlerweile Bilder der Reise verfügbar sind.

Das waren sie natürlich auch schon vorher, aber versteckt auf der Kamera. Jetzt sind sie auf dem Rechner und kommen somit vielleicht auch bald hier zur Geltung.

Der eingeblendete Traumstrand, befindet sich auf einer Insel vor Paraty. Und er weckt natürlich schöne Erinnerungen :-).

Südlicher Wendekreis

Als wir in der Nähe von Paraty am Strand von Trinidad waren, ist mir etwas bewusst geworden, was mir davor eigentlich gar nicht so aufgefallen ist. Wir waren da am 24. Dezember und damit kurz nach der Sonnenwende. Die Gegend um Sao Paulo und Rio ist ganz in der Nähe des südlichen Wendekreises und als ich am Strand von Trinidad nach oben blickte, suchte ich die Sonne vergeblich. Erst als ich wirklich senkrecht nach oben blickte, konnte ich den Sonnenball erkennen. Im Zenit stand die Sonne dort und das war ein Gefühl, das ist zum ersten Mal hatte. Auf den Filmaufnahmen, die wir aus diesen Tagen haben, sieht man auch deutlich, dass die Schatten alle sehr kurz sind.
Hier in Deutschland, sieht man die Sonne nie so hoch stehen. Ein merkwürdiges Gefühl und gerade deswegen eine Erwähnung wert, weil man so etwas bei uns normalerweise nie erleben wird …

Die Inselwelt von Paraty

Senor Bene hat ein Boot in Paraty, das er auch an Touristen vermietet. Senor Bene ist schwer einzuschätzen, sicher schon um die siebzig, aber man sieht es ihm nicht so an. Sein Körper ist noch sehr kräftig, auch wenn er auf den ersten Blick nicht so wirkt. Das sieht man erst, wenn er den Anker lichtet, dann schwellen die Muskelberge. Oder wenn er den zwanzig Jahre alten Diesel startet, wofür er eine Handkurbel benötigt. Der alte Motor leistet enormen Widerstand, bevor er dann doch stotternd anspringt.
Als ich das Schiff betrete, ist mir nicht ganz wohl. So ganz geheuer, ist mir das Boot nicht, auch wenn es relativ frisch gestrichen erscheint. Blau, gelb und rot sind die Farben, die an dem alten Schiff vorherrschen. Es hat ein Dach, so dass man nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist, für meine empfindliche Haut ein gewaltiger Vorteil. Die Inselwelt von Paraty weiterlesen

Ein Anruf aus der Zukunft

Der Urlaub ist damit am Ende … der Flieger aus Amsterdam ist glücklicherweise recht pünktlich abgeflogen und die Ankunft war ebenfalls recht reibungslos. Keine Probleme auch beim Abholen des Gepäcks. Unglaublich, das ist man ja gar nicht gewohnt.
Allerdings war wohl bedingt durch den letzten Tag des Jahres das Reiseaufkommen auch nicht so beachtlich, insofern auch keine besondere Herausforderung für einen einigermassen organisierten Flughafen.
Andererseits – organisiert und Flughafen, das widerspricht sich ja normalerweise ;-).
Wie auch immer, es hat alles geklappt. Und sogar den Jahreswechsel haben wir nicht verschlafen, den in Sao Paulo dann allerdings sehr wohl. Ein Anruf aus der Zukunft weiterlesen

Paraty

Es ist 6:00 Uhr morgens in Brasilien. Vor etwa einer Stunde bin ich aufgestanden und hab mich einigermassen zum Leben erweckt … Im Urlaub so früh raus? Das muss doch einen Grund haben … Ja, es geht auf Reisen. Wir warten gerade auf Andre und Kellen, das Hochzeitspaar, und werden die beiden in ihren Honeymoon begleiten … da wir ja nicht so oft da sind, haben die beiden gemeint, wir sollten doch mitgehen ein paar Tage, nur bis Heiligabend, und uns die Gegend anschauen.

Wir werden also jetzt in Richtung Strand losfahren. So schätzungsweise bei Santos, würde ich tippen, vielleicht auch noch weiter östlich (Bertioga wäre eine Möglichkeit), werden wir in eine Küstenstrasse einsteigen, die irgendwann nach wohl so fünf Stunden Fahrt (langsamer Fahrt mit Zwischenstopps allerdings) in Paraty ankommen wird und uns einige der schönen Strände zeigen wird, die das Land so populär gemacht haben.

In der Hoffnung, dass wir eine Möglichkeit finden, den Computer ans Internet anzuschließen, werden wir das gute Stück mitnehmen. Wenn wir eine Möglichkeit finden, gibt es eventuell auch von unterwegs Nachrichten aus dem Blog.

Die Bilder der letzten Tage (bis gestern) hab ich übrigens auf den Computer übertragen. Wenn ich es irgendwann gebacken kriege, die auf meinen Flickr-Account zu werfen, dann werden hier im Blog auch welche zu sehen sein …