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Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx): Noch drei Wochen

Am 29. April 2010 ist es endlich soweit, dann kommt der neueste Streich von Canonical auf den Betriebssystemmarkt. Ubuntu mit Versionsnummer 10.4, Tarnnamen Lucid Lynx, wird dann in seiner „Final“-Version auf den Servern zum Download zur Verfügung stehen. Aber Vorsicht: noch ist das neue System nicht stabil, wie man hier erkennen kann:

http://linuxundich.de/de/ubuntu/fehler-in-lucid-kannkonnte-ganz-root-loschen/

Hier eine Liste neuer Möglichkeiten mit dem „Wachen Luchs“:

http://wiki.ubuntuusers.de/Lucid_Lynx

Ubuntu 9.10

Nach längerem habe ich mir mal wieder die neue Version von Ubuntu auf meinem Rechner installiert. In den letzten Monaten, habe ich eigentlich nur mit der LTS (Version 8.04) gearbeitet und die Updates ignoriert. Man will schließlich nicht beständig das System ändern. Aber gestern wollte ich doch mal die neue Version sehen und bin recht beeindruckt. Ein fertiges System, bei dem man eigentlich nichts mehr nachinstallieren muss, mit einem aktuellen Firefox (Version 3.5.8) und einem Evolution Emailprogramm, das mir sogar besser gefällt, als der neue Thunderbird. Evolution kommt in Version 2.28.1, Gnome ist ebenfalls in der Version 2.28.1 enthalten. Außerdem startet das System deutlich schneller, als man das von früher gewohnt ist.

Ubuntu 9.10 Desktop mit Firefox und Evolution

Das nachinstallieren von Programmen geht mit dem neuen Programm „Software-Center“, das die bisherigen Möglichkeiten, Programme nachzuinstallieren, vereinigt, auf Knopfdruck. Zumindest soweit die Software in den Paketquellen enthalten ist, was bei erstaunlich vielen Programmen der Fall ist. Es gibt die Möglichkeit, Utilities gesammelt zu installieren, so kommt man dann auch in den Genuss der Microsoft-Schriftarten, eines Java oder eines Flash. Auch die altbekannten Spiele sind wieder mit enthalten und einige neue Themes, die dem System einen individuellen Anstrich geben. Weitere Themes können einfach über das Internet eingebunden werden. Auch proprietre Treiber gelangen einfach ins System, das sofort anbot, den Treiber für eine Grafikkarte von Nvidia nachzuinstallieren.

Das System läuft auch auf einem nicht ganz aktuellen Rechner relativ reibungslos und ist erstaunlich angenehm zu bedienen. Mit einem Windows, kann Ubuntu zweifellos ohne weiteres mithalten, in einigen Bereichen dürfte es inzwischen sogar überlegen sein. Der Drucker zum Beispiel wurde per Plug & Play eingebunden (ein Epson Stylus DXC4400), die Installation ging schnell und leicht von der Hand (weniger als 30 Minuten auf einem schon mehr als sieben Jahre alten System) und die Ko-Existenz mit Windows XP ließ sich auch meistern.

Auf jeden Fall Wert, mal ausprobiert zu werden. Ein Experte muss man nicht mehr sein, um mit Linux effizient arbeiten zu können und wer auf umfangreichen Spielepower verzichten kann, mehr im Internet oder mit Office zu tun hat, allenfalls mal ein Spielchen wie Solitär zwischendurch machen will und dazu noch Musik hören will, der ist mit Ubuntu wirklich gut bedient, denn auch gewisse Multimedia-Möglichkeiten lassen sich recht einfach einbinden (MP3, gewisse Video-Features).

Patente und ihre Folgen

Es ist erstaunlich, wenn man sieht, wie sich die Verhältnisse ändern können. Es ist noch gar nicht lange her, da hat man von Microsoft fast immer als „das Böse an sich“ gedacht. Aber genau genommen ist das ja nicht wahr, Microsoft ist wie alle anderen auch nur eine Firma, die Geld verdienen will. Böse ist sie also im Grundsatz nicht, nur profitorientiert. In unserer heutigen Gesellschaft, ist das eher eine Empfehlung.

Nicht jeder mag das allerdings, denn glücklicherweise haben auch noch andere Werte Platz in unserer Gesellschaft. Im Gegensatz zu Microsoft, betrachtet man deswegen Open Source als etwas gutes. Eine Sache, die von jedem für jeden da ist, die offen ist, nicht auf Beschränkungen setzt und gerade dadurch wächst und immer stärker wird. Das ist sicher auch so, wobei dem natürlich auch Grenzen gesetzt sind. Patente und ihre Folgen weiterlesen

Windows Vista? Muss nicht sein …

Systeme aus Redmond sind schon ein erstaunliches Phänomen. Sie verkaufen sich ja doch recht gut, dafür funktionieren sie ab und zu um so schlechter. Dafür Geld auszugeben, sollte man sich eigentlich verkneifen. Aber natürlich gibt es schon auch Gründe für den erstaunlichen Erfolg dieser Software. Zum einen war es zu seiner Zeit schon einmalig, nicht einmal wegen dem, was es konnte, sondern eher wegen der Vielzahl an Leuten, die es erreicht hat. Zum anderen, haben Produkte aus Redmond das Leben doch sehr erleichtert, auch wenn sie es manchmal, in anderen Bereichen, sehr erschwert haben. Und zum dritten, erinnert man sich eben daran, womit man angefangen hat. Man arbeitet lange mit einem System, lernt seine Macken kennen und genießt das herumbasteln ja auch.
Wenn Windows das doch nur unterstützen würde … so, dass man sich nicht bestraft und verraten und verkauft vor kommt. Ach, wäre das schön … aber davon kann ich wohl noch lange träumen. Windows Vista? Muss nicht sein … weiterlesen