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VFR Aalen: Das Comeback

Letztes Jahr noch bedröppelte Gesichter, weil der Selbsternannte Aufsteiger in die zweite Liga mal herb über seine eigenen überzogenen Ansprüche gestolpert ist, dieses Jahr kann man wenigstens mal wieder lachen. Der VFR Aalen hat über die ganze Saison hinweg viel dafür getan, sein zuletzt eher durchwachsenes Image bei den Fans wieder zu verbessern und das nicht nur durch eine neue Offenheit nach außen hin geschafft, sondern eben auch dadurch, dass  es sportlich wieder lief. Praktisch von Beginn an war man an der Spitze der Tabelle zu finden. Im heutigen letzten Heimspiel verabschiedete sich der VFR vom eigenen Publikum mit einem 2-0 Sieg über die Stuttgarter Kickers und wird in der nächsten Saison wieder in der dritten Liga spielen. Dort trifft er auch wieder auf die Lokalrivalen aus Heidenheim, denen der Aufstieg in die zweite Liga zuletzt ja doch verwehrt blieb. Ist vielleicht auch gut so, wäre eventuell viel zu früh gekommen.  So wird es nächstes Jahr eventuell interessant, wenn sowohl Aalen als auch Heidenheim in der dritten Liga anstoßen und es so ein richtig heißes Derby geben kann :-).

VFR Aalen abgestiegen

Es ist jetzt schon etwas länger her, aber natürlich immer noch eine „frische Wunde“. Der VFR Aalen hat den Abstieg hinbekommen, obwohl der eigentlich gar nicht das Ziel war. Ein weiterer Beweis dafür, dass man halt doch nicht immer das kriegt, was man will.
Und dabei mangelt es dem VFR Aalen ganz bestimmt nicht an guten Voraussetzungen. Geld ist da, und auch der Wille, es für ein höheres Ziel auszugeben. Das hat jetzt nicht geklappt und was noch schlimmer ist: Seit dem letzten Wochenende ist man nun auch nicht mehr der höchstklassige Verein der Region. VFR Aalen abgestiegen weiterlesen

VFR Aalen – Dynamo Dresden 4:3

Na, endlich mal. Ein Sieg, und wie man so auf Radio 7 mitkriegen konnte, sogar ein sehr gutes Spiel, das der VFR Aalen da abgeliefert hat. Das war auch nötig, noch ein paar Niederlagen mehr, und die dritte Liga ist Geschichte. Und das nach nur einer Saison. Das wäre der Mannschaft aber nun wirklich nicht würdig.

Trotzdem ist der VFR damit natürlich noch lange nicht sicher. Da muss schon noch mehr kommen. Für den Moment haben sie sich vom achtzehnten Platz, der der erste Abstiegsplatz wäre, auf den sechzehnten gerettet. Da ist schon etwas Luft, aber nicht wirklich viel. Wieder runter sinds genau zwei Punkte und dann steht man grade mal noch so vor den Stuttgarter Kickers …

Neue Trainer kehren gut

Petrik Sander heißt der neue Trainer auf der Ostalb und mit ihm hat es gleich gegen den Vor-Vorgänger und seine Mannschaft aus Stuttgart geklappt. 3:1 heißt das Ergebnis, das allerdings vor allem in der ersten Halbzeit so nicht erwartet werden konnte. Erst ein Tor der Kickers in der zweiten Halbzeit brachte Leben in die Scholz-Arena in Aalen.

Damit gelang dem neuen Trainer im ersten Spiel gleich ein Sieg im Derby der beiden schwäbischen Mannschaften. Der VFR Aalen verbessert sich damit auf den zwölften Platz in der Tabelle und richtet den Blick wieder weiter nach oben. Ob das nach der ersten Halbzeit allerdings gerechtfertigt ist, muss sich erst noch erweisen. Aalen muss auf jeden Fall an die Leistung in der zweiten Hälfte anknüpfen, wenn es da aufwärts gehen soll. Neue Trainer kehren gut weiterlesen

VFR Aalen gewinnt, aber verliert den Trainer

Ein merkwürdiger Tag für den VFR Aalen. Da gewinnen sie endlich mal (nach gefühlten 15 unentschieden), aber dann tritt der Trainer zurück. Aus medizinischen Gründen hat Trainer Jürgen Kohler sein Amt nach dem 1:0 Sieg über Werder Bremen II zur Verfügung gestellt. Er wird dem VFR aber als Sportdirektor weiterhin zur Verfügung stehen, zumindest so lange sein Vertrag läuft. Eine Entscheidung über seine Nachfolge ist noch nicht getroffen. Vorläufig wird jedenfalls Co-Trainer Kosta Runjaic das Amt des Trainers übernehmen.

Nach dem Sieg, ist der VFR Aalen – zumindest bis morgen – auf den elften Platz der Tabelle vorgerückt. Damit sind sie natürlich immer noch nicht dort, wo sie eigentlich sein wollten, aber im Vergleich zu Saisonbeginn sieht es immerhin langsam wieder etwas erfreulicher aus. VFR Aalen gewinnt, aber verliert den Trainer weiterlesen

VFR Aalen gewinnt 2-0 gegen Braunschweig

Diese Woche ist englische Woche für den VFR Aalen und deswegen muss er heute bereits wieder in der heimischen Scholz-Arena ran. Zu Gast ist die Eintracht Braunschweig und die Mannen um Jürgen Kohler können einen Sieg dringend gebrauchen, auch um sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen. Wer hätte gedacht, dass man das über den selbst ernannten Aufstiegsfavoriten schreiben müsste.

Aber wie auch immer, es geht hoffentlich aufwärts. Dem Live-Ticker auf der Homepage des VFR Aalen kann man entnehmen, dass der VFR nach einem starken Spiel heute seinen ersten Sieg unter Kohler gelandet hat. Drei Punkte bleiben auf der Ostalb und in der Tabelle konnte man sich so wenigstens auf den fünfzehnten Platz verbessern (vom siebzehnten, der gerade noch so zum Verbleib in der dritten Liga reichen würde).

Da kann man nur hoffen, dass es jetzt so weitergeht und es endlich für den VFR nach oben geht. Bei den Kickers sieht es übrigens etwas anders aus. Die stehen mit dem ehemaligen Trainer des VFR Aalen Edgar Schmitt auf dem letzten Platz der Tabelle und haben grade mal fünf Punkte. Und der Vollständigkeit halber: Der VFB hat in Unterhaching mit seiner zweiten Mannschaft 2:0 gewonnen, während die erste in Hamburg mit dem gleichen Resultat verloren hat … In der dritten Liga zumindest, steht der VFB damit auf dem achten Platz der Tabelle. Die erste steht da sogar einen Platz schlechter, nämlich auf dem neunten Rang und hat mittlerweile sogar die Bayern vorbei lassen müssen. Die sind nämlich vierter, während vorne immer noch der Newcomer Hoffenheim das Erstliga-Establishment ärgert. Herrlich eigentlich, was Ragnik mit seiner Truppe da veranstaltet. Hoffentlich weht der frische Wind noch lange in der ersten Liga …

Dynamo Dresden – VFR Aalen 1:1

Ja, schon wieder ein unentschieden. Besser als eine Niederlage, sollte man meinen, aber andererseits … naja, man hätte sich irgendwie mehr erwartet vom selbst ernannten Aufstiegsfavoriten. Der VFR Aalen hält leider nicht, was er verspricht. Gerade mal sechzehnter, sieben Spiele unter dem ehemaligen Weltmeister Jürgen Kohler und alle ohne Sieg … das hätte doch der Euro-Eddie auch hingekriegt, oder nicht?

Hätte er wahrscheinlich, aber in Aalen hat man anders entschieden, und damit müssen wir nun dem Ex-Weltmeister vertrauen und hoffen, dass der nicht auch bald Ex-Trainer ist. Solche Ex-Trainer sind ja nicht unbedingt billig und als Verein in der dritten Liga, sollte man vielleicht manchmal etwas bodenständiger denken und nicht immer gleich so abheben, nur weil man mal in die dritte Liga reingerutscht ist. Wir wollen doch bei dem allem auch nicht vergessen, dass Aalen unter dem alten Trainer Edgar Schmidt beinahe fast in die zweite Liga aufgestiegen wäre. Viel hat da nicht gefehlt. Ja, und jetzt sind sie in der dritten und es fehlt ungeheuer viel. Da fragt man sich doch, ob das alles nur Zufall war in der letzten Saison? Das glaube ich eigentlich nicht, zu gut haben sie da teilweise gespielt. Dynamo Dresden – VFR Aalen 1:1 weiterlesen